Beim Blick in den Spiegel fällt es oft kaum auf: ein wenig mehr Zahnhals vielleicht. Nichts Dramatisches, denkt man. Genau das macht Zahnfleischrückgang so tückisch: Er beginnt meist schleichend, schmerzfrei und unauffällig – und wird deshalb häufig unterschätzt.
Zahnfleischrezessionen – der medizinische Begriff für zurückgehendes Zahnfleisch – betreffen nicht nur ältere Menschen. Auch junge Patienten können betroffen sein. Die Ursachen sind vielfältig:
- Zu harte oder falsche Putztechniken
- Eng stehende Zähne
- Kieferorthopädische Belastungen
- Zähneknirschen (Bruxismus)
- Ungünstige Bisslage
Das Problem: Freiliegende Zahnhälse reagieren empfindlich auf Hitze, Kälte und süße Speisen. Und ohne den schützenden Zahnschmelz steigt das Risiko für Karies. Zusätzlich entsteht ein ästhetisches Problem: Zwischen den Zähnen können schwarze Dreiecke sichtbar werden, die viele Patienten beim Lachen oder Sprechen stören.
Früh erkennen – früh handeln
Zahnfleischrückgang verläuft oft über Jahre unbemerkt. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt:
- Frühzeitige Veränderungen können erkannt und behandelt werden
- Angepasste Putztechniken und spezielle Reinigungsinstrumente helfen, den Rückgang zu verlangsamen
- Eine professionelle Zahnreinigung unterstützt die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen
- Funktionelle Analysen decken Überbelastungen durch Knirschen oder fehlerhaften Biss auf
Prävention ist der beste Schutz
Was einmal zurückgegangen ist, lässt sich meist nicht vollständig wiederherstellen. Deshalb gilt: Vorbeugen ist besser als reparieren.Gezielte Präventionsmaßnahmen helfen, das Zahnfleisch dort zu erhalten, wo es hingehört – als schützender Rahmen für ein gesundes, ästhetisches Lächeln.In der Praxis Dr. Maak & Kollegen in Lemförde beraten wir Sie individuell, wie Sie Zahnfleischrückgang früh erkennen und effektiv vorbeugen können.
